Aufruf

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen wir ein sichtbares und unüberhörbares Zeichen gegen Faschismus, Rechtspopulismus und Fremdenhass setzen. Denn mit der Alternative für Deutschland (AfD) besteht die Gefahr, dass eine Partei in den Bundestag einzieht, die offen extrem rechte und in Teilen faschistische Positionen vertritt. Die AfD steht für eine Politik, die Menschen nach ihrer Herkunft, Religion, nach ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Identität bewertet. Mit inszenierten Tabubrüchen sorgt sie gezielt dafür, dass rechtsradikale Ideen wieder gesellschaftsfähig werden. Ein möglicher Einzug in den Bundestag würde der AfD nicht nur massive finanzielle und strukturelle Mittel einbringen und ihnen ein weiteres Forum für ihre menschenverachtenden Positionen bieten, sondern diese auch als legitime demokratische Meinung erscheinen lassen. Bis jetzt konnte der Einzug extrem rechter Parteien in den Bundestag durch das Engagement einer breiten und offenen Zivilgesellschaft verhindert werden. Die Entschlossenheit von tausenden Menschen verhinderte immer wieder, dass die AfD durch Hamburg ziehen oder ungestört ihre Veranstaltungen abhalten konnte. Mit der gleichen Entschlossenheit wollen wir zeigen, dass die AfD im Bundestag nichts zu suchen hat. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft aller Menschen, ohne Grenzen, ohne Konkurrenz und ohne Hetze. Kommt auf die Straße und tragt mit uns diese Botschaft lautstark in die Stadt! Jetzt mal Butter bei die Fische – unsere Alternative heißt Solidarität!

Hamburger Bündnis gegen Rechts, Aufstehen gegen Rassismus Hamburg, Konzertgruppe 5001